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Data Disk Mode

Der Data Disk Mode, oft DDM genannt, ist eines der wichtigsten technischen Konzepte in der öffentlichen TRINITY-Dokumentation.

Was DDM bedeutet

DDM ist ein wartungsorientierter VM-Modus. Das Ziel ist nicht, die Umgebung als normalen Applikationsdienst zu zeigen, sondern als kontrollierten Kontext für Daten-, Speicher- und Systemprüfung.

In der Praxis ist DDM nuetzlich, wenn man:

  • Eine Festplatte inspizieren muss
  • Dateisysteme prüfen muss
  • Daten retten muss
  • Bestaetigen muss, dass eine defekte Umgebung noch eingehangen werden kann
  • An einem Service arbeitet, der noch nicht normal booten soll

Wie man DDM erkennt

Die Oberfläche macht DDM meist über Labels und eine auf Recovery oder Wartung ausgerichtete Konsole sichtbar.

Normaler Service-Modus:
  Fokus auf dem Service
  Applikationsverhalten wird erwartet

Data Disk Mode:
  Fokus auf Speicher und System
  Recovery-Verhalten wird erwartet

Sichere DDM-Prüfungen

Die ersten Schritte im DDM sollten konservativ bleiben.

hostname
lsblk
findmnt
df -h
cat /etc/fstab

Diese Befehle helfen bei einfachen Fragen:

  • Welche Datentraeger sichtbar sind
  • Welche Mounts aktiv sind
  • Wie viel Platz frei ist
  • Ob das erwartete Dateisystem vorhanden ist

Typischer DDM-Ablauf

DDM betreten
  -> Datentraeger identifizieren
  -> Mounts bestaetigen
  -> Dateisystem inspizieren
  -> Belege sammeln
  -> Daten retten oder Support-Eskalation vorbereiten

Was DDM nicht ist

DDM sollte nicht verstanden werden als:

  • Normaler Applikationszustand
  • Ersatz für Backups
  • Einladung zu unkontrollierten Systemänderungen

DDM ist ein kontrollierter technischer Modus für Klarheit, Recovery und Inspektion.